Blick ins Stadion an der Hfenstraße vom oberen Teil der Tribüne, auf dem Rasen spielt Essen gegen den HSV. Der Himmel ist grau bewölkt, auf der schräg links im Bild zu sehenden Tribüne ist das Publikum zu sehen, die beiden anderen Tribünen im Bild sind leer.

Wo hakt’s? Analyse zum Saisonstart der SGS Essen

Die SGS Essen ist zum Saisonstart 2025/26 harmlos vor dem Tor, dabei sollte doch gerade die Offensive belebt werden. Was hat sich im Vergleich zur letzten Spielzeit bei der Aufstellung und Ausrichtung verändert?

Eines der ausgegebenen Ziele der SGS Essen vor der Saison 2025/26 war „attraktiver Offensivfußball“. Nun ist es noch sehr früh, festhalten lässt sich trotzdem: Der Saisonstart ging gegen zwei sehr unterschiedliche Teams mit den Tabellendritten der vergangenen Saison von Eintracht Frankfurt (0:5-Niederlage) und den Aufsteigerinnen des HSV (0:0) nicht nur torlos, sondern auch auffällig ungefährlich mit dem niedrigsten Expected-Goals-Wert der Liga über die Bühne.

Die Fantribüne des Stadions von Turbine Potsdam, rechts im Hintergrund der Rasen, auf dem verschwommen eine Person läuft. Links im Vordergrund eine Frau und ein Mann in Turbine-Kluft, beide tragen Schals um den Hals und große Trommeln vorm Körper. Es ist erkennbar, dass sie singen oder anfeuern. Die Frau schlägt ihre Trommel, der Mann hält den Klöppel ausgestreckt vor sich.

Boom, Boom, Boom!

Der Fußball der Frauen braucht Investitionen, um an Sichtbarkeit zu gewinnen. Gleichzeitig könnte er dadurch Werte verlieren. Wohin soll es gehen? Turbine Potsdam und Viktoria Berlin illustrieren das Wachstumsdilemmades deutschen Frauenfußballs. – Eine ballesterer-Archivperle von Tobias Fries Noch haben sie … WEITER