Brasiliens Spielerinnen mit der Trophäe der Copa América, sie tragen Goldmedaillen um den Hals und in der Mitte halten Angelina und Marta zusammen den silbernen Pokal. Alle um sie herum grinsen, manche haben Sonnenbrillen auf.

Türchen 2. Copa América 2025: Spannung und Proteste

Vom 11. Juli bis 2. August fand in Ecuador die zehnte Copa América Femenina statt, gewonnen hat mal wieder Brasilien. Spielerinnen äußerten laute Kritik an Verbänden. Was bleibt vom Turnier?

Die Copa wurde kurzerhand zum wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur ersten WM der Frauen in Südamerika, nachdem die WM 2027 im Mai dieses Jahres an Brasilien vergeben worden war. Neben den sportlichen Kräfteverhältnissen stand international die Turnier-Organisation im Fokus der lokalen wie internationalen Berichterstattung, befeuert durch Spielerinnen-Kritik und -Proteste. Aber, um das alles richtig einordnen zu können, muss man aus europäischer Perspektive einmal verstehen, wie dieser Wettbewerb funktioniert.

Im Vordergrund unscharf mehrere französische Nationalspielerinnen, hinter ihnen umarmt Sandie Toletti Oriane Jean-François.

Frankreich: Les Bleues im Umbruch

Deutschland spielt im Nations-League-Halbfinale mal wieder gegen Frankreich, und zwar gleich zweimal: in Düsseldorf (24.10.25, 17:45 Uhr, ARD) und Caen (28.10.25, 21:20 Uhr, ZDF). Ähnlich wie beim DFB steckt das französische Nationalteam in einem Generationen-Umbruch. Und es gibt andere Parallelen. … WEITER

Blick ins Stadion an der Hfenstraße vom oberen Teil der Tribüne, auf dem Rasen spielt Essen gegen den HSV. Der Himmel ist grau bewölkt, auf der schräg links im Bild zu sehenden Tribüne ist das Publikum zu sehen, die beiden anderen Tribünen im Bild sind leer.

Wo hakt’s? Analyse zum Saisonstart der SGS Essen

Die SGS Essen ist zum Saisonstart 2025/26 harmlos vor dem Tor, dabei sollte doch gerade die Offensive belebt werden. Was hat sich im Vergleich zur letzten Spielzeit bei der Aufstellung und Ausrichtung verändert?

Eines der ausgegebenen Ziele der SGS Essen vor der Saison 2025/26 war „attraktiver Offensivfußball“. Nun ist es noch sehr früh, festhalten lässt sich trotzdem: Der Saisonstart ging gegen zwei sehr unterschiedliche Teams mit den Tabellendritten der vergangenen Saison von Eintracht Frankfurt (0:5-Niederlage) und den Aufsteigerinnen des HSV (0:0) nicht nur torlos, sondern auch auffällig ungefährlich mit dem niedrigsten Expected-Goals-Wert der Liga über die Bühne.