EIn Album mit Fotos und Memorabilia auf dem englischen Fußball der Frauen von Loru Hoey.

FootyCon: Bericht von einer besonderen historischen Fußball-Konferenz

Vom 11. bis zum 13. Juni waren wir – Franzi und Sascha – gemeinsam in London, um an der FootyCon teilzunehmen, einer der größten Konferenzen von Fußballhistoriker*innen in Europa. Wie kam es dazu und was genau haben wir dort gemacht?

Seit 2021 versuchen wir als Legende Verloren Team auch außerhalb Deutschlands die Geschichte des Fußballs der Frauen wiederzuentdecken: Wir wühlen in Zeitungsarchiven, alten Dokumenten und Datenbanken und sprechen mit Menschen, die die Geschichte in ihrem Land gut kennen.

Daraus ist „Forgotten Heroines“ entstanden, ein englischsprachiger Blog, indem wir gemeinsam mit einer handvoll Partner*innen versuchen die Geschichte des Frauenfußballs Land für Land zu erforschen. Wissenschaftler*innen aus Nigeria, Kamerun, Ghana und Kenia haben die Geschichte des Fußballs der Frauen in ihrem Land über die Plattform erzählt – während wir als Team selbst die Geschichten von Jamaika, Irland, Island, Schottland, Malta, Österreich und Deutschland einmal ausführlich aufgeschrieben haben.

Medien-Eingang aus Backstein, davor eine Statue von Johnny Haynes aus Bronze auf einem Backstein sockel.
Johnny Haynes, Vereinslegende Fulhams und ehemaliger englischer Nationalspieler.

Besonders umfassend konnten wir die jeweilige Geschichte von Jamaika, Island und Hawai’i in den letzten Jahren rekonstruieren. Wir haben hier so viel Neues gefunden, dass wir über Hawai’i und Jamaika sogar eine wissenschaftliche Publikation veröffentlichen konnten. Irgendwann letztes Jahr erreichte uns dann eine Einladung zur FootyCon. Wir wurden aufgefordert, uns mit unserem Thema zu bewerben.

Blick durch eine Glastür aufs Spielfeld von Craven Cottage, auf dem gläsernen Boden vor der Tür ist das Vereinsemblem ds FC Fulham.
Hier konnte man einen Blick ins Innere von Craven Cottage erhaschen. Das Stadion des Fulham FC ist selbst ein historischer Ort, es steht seit 1896. Der Name kommt daher, dass am selben Ort im Jahr 1780 der Baron Craven ein Jagd Cottage erbaute.

Wir schlossen uns mit unserem Forgotten Heroines Partner Adam aus England zusammen, der Island erforschte, und bewarben uns darum „Forgotten Heroines“ in einem einstündigen Panel zu präsentieren. Als Moderatorin konnten wir Cassie Whittell gewinnen, die bei Brighton & Hove Albion in der Premier League arbeitet. Und tatsächlich: unsere Idee hat überzeugt und wir wurden zur Konferenz im Craven Cottage, dem Stadion des FC Fulham, eingeladen.

Wir wussten nicht so wirklich, was uns erwartet, als wir uns in den Zug nach London setzten. Es war unsere erste wissenschaftliche Fußball-Konferenz und wir kannten keine anderen Teilnehmenden. Doch schon als wir vorab informiert wurden, dass wir uns bitte „Casual“ kleiden sollen, gerne im Trikot, hatten wir ein gutes Gefühl, dass hier vor allem forschende Fans zusammenkommen. Und wir gehen mit dem guten Gefühl nach Hause, dass auch wir nun ein Teil dieser Community sind.

Die Konferenz und seine Vortragenden

Als wir das Programm der Konferenz das erste Mal sahen, waren wir durchaus positiv überrascht: Wir waren bei weitem nicht die einzigen, die sich mit der Geschichte des Fußballs der Frauen beschäftigten: Celia Valiente Fernandez aus Spanien etwa sprach über Frauenfußball zur Zeit der Franco-Diktatur in Spanien, Jess Hargreaves untersuchte als Mathematikerin die Wettbewerbsfähigkeit der Englischen Liga.

In einem Interviewformat sprachen Patricia Gregory und die ehemalige englische Nationalspielerin Lori Hoey über ihre Erlebnisse und die Geschichte des Friends of Fulham LFC, die unter anderem den englischen Pokal 1958 gewannen. Stuart Gibbs stellte seine Recherchen über das Leben von Lily Flexmore vor, einer Spielerin des legendären British Ladies FC von 1895.

Eine ältere Frau im schwarzen Friends-of-Fulham-Pullover hält an einem Stehpult einen Vortrag vor Publikum. Auf einem großen Bildschirm hinter ihr ist eine Präsentationsfolie mit dem Titel "1975–1983: Early Days and the first 8 seasons" zu sehen, mit Stichpunkten und historischen Mannschaftsfotos.
Lori Hoey und Patricia Gregory berichten über die Gründungsjahre 1975–1983 der Friends of Fulham Ladies FC, vom Aufstieg durch die Divisionen bis zum ersten WFA-Cup-Halbfinale.
Aufgeschlagenes Fotoalbum von Lori Hoey mit Erinnerungen der Friends of Fulham Ladies FC, auf dieser Doppelseite aus der Saison 1980/81. Zu sehen sind Teamfotos, Fotos vom Bus und Bilder eines Freundschaftsspiels und Turnieren in Bottrop und Amsterdam, dazu handschriftlich anmutende Bildunterschriften.
Aus Lori Hoeys Fotoalbum: Erinnerungen an die Deutschland- und Niederlande-Tour der Friends of Fulham Ladies FC 1981, mit u. a. einem 3:2 gegen Bottrop.

Neben den Frauenfußball-Themen ist eine Besonderheit der Konferenz, dass nicht nur der „klassische“ Fußball eine Rolle spielt, sondern auch über Rugby, Gaelic und Australian Football gesprochen wird.

Die Konferenz ist aber auch deshalb schön und besonders, weil sie Teilbereiche aus dem Fußball aufgreift, die woanders seltener eine Bühne finden: Untersuchungen von politischer Bedeutung von Fanzines oder Fußballgeschichte in Jugoslawien oder Finnland etwa.

Und damit es nicht bei Schlagwörtern bleibt erzählen wir euch im Folgenden ein bisschen mehr zu einigen Vorträgen.

Football Unites, Racism Divides: Intersections Between Fanzines and ‚Official‘ Anti-Racist Campaigns at the Local and National Level, 1994-2003 – Cameron Huggett

Cameron Huggett zeigte in seinem Vortrag, welche Rolle Fußball-Fanzines im Kampf gegen Rassismus in England zwischen 1994 und 2003 spielten. Im Mittelpunkt stand die 1995 in Sheffield gegründete Initiative Football Unites, Racism Divides (FURD), die nach rassistischen Angriffen rund um Spiele von Sheffield United den Zugang zum Fußball für „Black, Asian and Minority Ethnic Communities“ verbessern wollte.

Eine Studie von 1997 ergab, dass die meisten Fans Rassismus zwar ablehnten, viele Angehörige der genannten Communities sich vom Verein jedoch weiterhin ausgeschlossen fühlten. Als die Tageszeitung Sheffield Star die Ergebnisse reißerisch aufgriff, widersprach das Fanzine Flashing Blade – und wurde damit zum Korrektiv der etablierten Presse.

Ab 2000 beteiligte sich FURD zudem an der Publikation United Colours of Football, die Fanzines, Fanorganisationen und antirassistische Initiativen zusammenbrachte. Trotz berechtigter Kritik an einem zu geringen Fokus auf strukturellen Rassismus erreichte sie auch Fans, die offiziellen Kampagnen skeptisch gegenüberstanden.

Ein Mann steht neben einem Bildschirm mit einer Präsentation drauf mit einer Fernbedienung in der Hand.
Cameron Huggett bei seinem Vortrag über Fanzines.

Huggetts Fazit: FURD wurde zu einem wichtigen Modell antirassistischer Fanarbeit und trug entscheidend dazu bei, aus lokalen Initiativen eine landesweite Bewegung im englischen Fußball zu formen.

Dictatorships and Women’s Football: The case of Franco’s Spain, 1939- 1975  – Celia Valente

Celia Valientes Vortrag führte mitten in die Widersprüche des Frauenfußballs unter der Franco-Diktatur. Das Regime propagierte ein streng katholisches Frauenbild, das Frauen auf Mutterschaft, Haushalt und Familie festlegte. Körperliche Anstrengung galt schnell als unweiblich, gesundheitsschädlich oder gar moralisch gefährlich. Fußball, ohnehin als männliche Domäne verstanden, ließ sich mit diesem Ideal kaum vereinbaren.

Celia Valente beim Vortrag mit mehreren Reihen von Zuhörenden davor.
Celia Valente beim Vortrag. Foto: FootyCon

Valiente zeigte jedoch, dass die Geschichte nicht mit einem einfachen Verbot erklärt werden kann. Die staatlichen Institutionen, die katholische Kirche und die männlich dominierte Sportwelt wirkten vielmehr gemeinsam daran, den Zugang von Frauen zum Fußball zu begrenzen und ihre sportlichen Aktivitäten unsichtbar zu machen. Zugleich entstanden Freiräume und Widersprüche: Einzelne Frauen konnten Sport treiben, sofern er als respektabel und mit traditionellen Vorstellungen von Weiblichkeit vereinbar galt. 

Erst als die Diktatur in ihren letzten Jahren an Kontrolle verlor, formierten sich ab etwa 1970 wieder Frauenteams und eigene Wettbewerbe, weitgehend ohne Unterstützung des spanischen Fußballverbandes. Der Vortrag machte deutlich, dass Diktaturen den Fußball der Frauen nicht nur durch formale Verbote prägen. Ebenso wirksam sind gesellschaftliche Normen, institutionelles Desinteresse und die bewusste Herstellung historischer Unsichtbarkeit.

Mind the gap: investigating competitive balance in the Women’s Super League – Jess Hargreaves

Jessica Hargreaves’ Vortrag nahm eine der zentralen Herausforderungen der Women’s Super League in den Blick: die große sportliche Kluft zwischen den Spitzenvereinen und dem Rest der Liga. Zwar ist die englische WSL in den vergangenen Jahren stark gewachsen und professioneller geworden, doch viele Spiele bleiben relativ einseitig. Hohe Siegquoten der Favoritinnen, große Tordifferenzen und vergleichsweise wenige Unentschieden zeigen, dass echte Ausgeglichenheit weiterhin eher die Ausnahme ist.

Jess Hargreaves beim Vortrag neben ihrer Präsentation.
Hier ist der Text von der Folie:
Competitive Balance  Numerous measures of competitive balance.
Typically summarise the spread of points/wins at the end of the season.
For example, the Herfindahl–Hirschman index of competitive balance (HHICB) is adapted from the Herfindahl–Hirschman index (HHI) which is used to measure the spread of market share by firms in a given industry.  Rechts neben dem Text ist ein kleines Liniendiagramm (Titel und Achsenbeschriftungen auf dem Foto nicht lesbar) mit einer schwankenden Linie über einen Zeitverlauf.
Auf dem Foto ist außerdem eine Vortragende zu sehen (im England-Trikot mit der Nummer 11), die vor Publikum auf die Folie zeigt.
Jess Hargreaves stellte zunächst verschiedene Möglichkeiten vor, wie die Ausgeglichenheit eines Wettbewerbs bewertet werden kann.

Besonders spannend war die Frage, ob diese fehlende Spannung auch das Publikumsinteresse beeinträchtigt. Die Ergebnisse sprechen zumindest für England nicht für einen einfachen Zusammenhang: Ob ein einzelnes Spiel als ausgeglichen gilt, beeinflusst die Zuschauer*innenzahlen in der WSL offenbar nur begrenzt. Wichtiger sind die Qualität und Bekanntheit der beteiligten Teams, die Bedeutung eines Spiels für den Titelkampf sowie der Austragungsort. Begegnungen in größeren Stadien ziehen deutlich mehr Menschen an; Wochenspiele und weite Anreisen wirken dagegen eher abschreckend.  

Damit stellte Hargreaves eine verbreitete Annahme infrage: Eine attraktivere Liga entsteht nicht automatisch allein durch knappere Ergebnisse. Dennoch bleibt die geringe Ausgeglichenheit des Wettbewerbs ein strukturelles Problem, weil viele Partien sportlich kaum noch Bedeutung für Meisterschaft, Europapokal oder Abstieg haben. Die entscheidende Frage ist deshalb wie Investitionen, Talente und Sichtbarkeit breiter über die Liga verteilt werden können. 

HatTrick instead of Heysel: history of European men’s elite football since the 1980s from the perspective of Finland – Sami Koskelainen 

Für Forgotten Heroines suchen wir seit Längerem nach einer Person, die die Geschichte des finnischen Frauenfußballs aufarbeitet. Noch fehlt uns dafür die passende Expertise. Umso spannender für uns war ein Vortrag, der sich zwar ausschließlich mit dem professionellen Männerfußball befasste, aber eine Perspektive einnahm, die uns aus der Forschung zum Frauenfußball sehr vertraut ist.

'Solidarity' principle 1990s: redistributing UEFA (mainly UCL) revenues to members Members from net contributors into net recipients Same level to all members – peripheries benefit Bosman: EU recognises competitive balance as a legitimate aim European Commission reports: 'solidarity payments' recommended as a way to pursue this Expanding the principle UEFA Hattrick Programme in 2000s Direct funding, infrastructural projects Payments to clubs multiply in 2020s Rechts auf der Folie ist eine Grafik mit dem Titel "THE UEFA HATTRICK PROGRAMME" auf türkisfarbenem Hintergrund mit einer Berglandschaft.
Folie aus dem Vortrag von Sami Koskelainen.

Im Zentrum stand die Frage, wie die europäische Fußballgeschichte gewöhnlich erzählt wird: über Professionalisierung, Gerichtsentscheidungen und Entwicklungen in England, Schottland oder Zentraleuropa. Für Finnland, eine kleinere Fußballnation am Rand dieser dominanten Erzählung, greifen diese historischen Wegmarken jedoch nur bedingt. Die vermeintlich allgemeine „Geschichte des europäischen Fußballs“ deckt sich schlicht nicht mit den finnischen Erfahrungen.

Der Vortrag entwickelte deshalb alternative historische Bezugspunkte und stellte eine grundlegende Frage: Wie europäisch ist eine europäische Fußballgeschichte, wenn sie sich so stark an den britischen Inseln und Zentraleuropa orientiert? Gerade für die Geschichte des Frauenfußballs ist diese Kritik zentral. Auch dort werden nationale Entwicklungen häufig an wenigen dominanten Modellen gemessen, statt aus ihren eigenen politischen, sozialen und sportlichen Bedingungen heraus verstanden zu werden.

Die Liste aller Vorträge (ausklappen)

Zu den Vorträgen haben wir Arbeiten der Autoren zum Thema des Vortrags verlinkt. Die Vorträge selbst wurden nicht veröffentlicht.

Conor Heffernan – An English Team in Ireland? The Curious Case of the Dublin Dons            

Mark O’Neill – Football Club Ownership Regulation, and to what extent it aligns with the supporter perception of good ownership?    

Gráinne Daly – When the Stars of Gaelic Football Aligned on the Diamond: The Polo Ground’s hosting of the 1947 All-Ireland Football Final     

Edoardo Molinelli – Footballers against Fascism: Italian Professional Players and their Role in the Resistance (1943-1945).    

Cameron Huggett – Football Unites, Racism Divides: Intersections Between Fanzines and ‘Official’ Anti-Racist Campaigns at the Local and National Level, 1994-2003           

Gary Winter – Picturing Football: football photographs in the collections of the Historic England Archive           

Stephen Walsh – Poetry, history and football: HIGH BALL TO THE WEE MAN          

Celia Valiente – Dictatorships and Women’s Football: The case of Franco’s Spain, 1939-1975       

Arran Hicks – English Football Tactics, The Match of the Century and the Centre-Half Problem             

Jessica Hargreaves – Mind the gap: investigating competitive balance in the Women’s Super League

Ian White – The Fulham Dream – A History of Fulham Rugby League Club    

Patricia Gregory & Lori Hoey – Friends of Fulham LFC 1975-1991             

Tony Shaw & Alan McDougall – Cold War Football          

Jamie Banks – “Fit fans don’t abuse booze”: alcohol and the sponsorship of Scottish football, 1982-89 

Kevin Neill – John Marsh, 1842-1880: Football’s Unsung Hero             

Sian Allpress – Echoes of Glory: the heritage assets of Tottenham Hotspur        

Franziska Blendin – Forgotten Heroines – Recovering Women’s Football Histories panel: Women’s Football in Hawaiʻi: Archival Gaps and Oral History

Sascha Düerkop – Forgotten Heroines – Recovering Women’s Football Histories panel: Jamaica: Remembered Success, Forgotten Foundations     

Adam Beaumont – Forgotten Heroines – Recovering Women’s Football Histories panel: Iceland and the Visibility of Women’s Football Histories             

Lorenzo Venuti – Football as a Tool of Inter-State Affirmation in Central and South-East Europe, 1918–1948 panel: Dear Enemies: Hungarian Football and the Countries of the “Little Entente” 

Stipica Grgić – Football as a Tool of Inter-State Affirmation in Central and South-East Europe, 1918–1948 panel: Football and State Legitimacy in Interwar Europe: Czechoslovak – Yugoslav Encounters, 1920 – 1938      

Milan Sovilj – Football as a Tool of Inter-State Affirmation in Central and South-East Europe, 1918–1948 panel: “The Time of Slavic Football is Coming”: Football Matches Between Czechoslovak and Yugoslav (National) Teams as Seen Through the Politics Immediately after the Second World War  

Sami Koskelainen – HatTrick instead of Heysel: history of European men’s elite football since the 1980s from the perspective of Finland      

Carolina Nascimento de Oliveira – From rags to riches: the history of football as a mirror of economic history in Portugal (1950-2005)         

Julien Beaufils – “Ostalgie” Through Fanzines? Group Identity in the Post-Reunification East German Fan Scenes (1990s-2010s).                

George Kioussis – A Clock, a Pocket Watch, and a Keychain: Gift-Giving among Soccer Officials      

Alex Jackson – European Encounters with mid-20th century South American football panel: “Mr. Storey has never been mobbed, “and I trust I never shall be.” Exploring the experiences of British Referees in South America, c.1937 to 1960      

Richard Mills – European Encounters with mid-20th century South American football panel: ‘Down with the Bloody Serbian Monarch!’ The tale of a team, a boycott, and a diaspora at the Uruguay World Cup        

Chris Lepkowski – 1980s TV Deals & The Premier League  

David J King – Barnes – the unheralded birthplace of Association football          

Phil Martin – The initial Formation Meeting of the Football Association (FA). Forgotten for 162 years.             

Stuart Gibbs (interview with Dil Porter) – Lily Flexmore: The Story of a Show Girl

Paul McFarlane – Celebrations, Commemorations and Controversies: The 1921 Scots Soccer Tour of Canada (and the United States)         

Andy Mitchell – Edinburgh’s Meadows – a crucible for football in Scotland’s capital         

Kieran Manchip – Revered Rutherford, football origins and archaeological findings             

Andrew Groves – Temporary Monuments: Football, Menswear Branding and the Rewriting of Working-Class Space           

Roger Titford – ‘Here is the writing of the football results.’        

James Reade – Who was the best? Applying the Elo rating system to English football very early days”  

John Wilson, John Clarke, John Stocks & Steve Wood – A ‘Quagmire’ and ‘A loose and baggy monster’: Classifying and Chronologically Ordering Football Clubs

Peter Wolstencroft with Andy Coleman – A model of excellent ownership in football         

Ashley Hickson-Lovence – About / to / Fall / Apart: Fictionalising Elements of the Death of Emiliano Sala   

Walter Hunt – “Budai must score!”      

Mark Orton (interview with Gary James) – Football and the Balkan Diaspora: How the Yugoslav wars of the 1990s continue to shape international football              

Phillipp Gollner – “Cultures don’t fight wars. That’s why they’re cultures:” Ivica Osim, the last Yugoslavian             

Christian Schröder – Separate Leagues, shared Game: Confessional and Migrant Football Communities in Germany

Malcolm Dowden – WJT Collins ‚Dromio‘, Welsh Rugby Historian & Journalist            

Chris Lee – A Century of Football Against Fascism   

Gary James – Remembering Pickles   

Max Portman – Bubbles Blown 

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Legende Verloren ist ein Frauenfußball Geschichtskollektiv, welches aus einem Podcast heraus entstanden ist. Der Podcast handelt von den vergessenen Geschichten des deutschen und internationalen Frauenfußballs. Teil von Legende Verloren sind Sophia Brauner, Sandra Kreiner, David Hagemeister, Sascha Düerkop und Franziska Blendin. Sie sprechen mit Zeitzeug*innen, knüpfen Verbindungen zwischen Gestern und Heute, recherchieren in Archiven, beschäftigen sich mit Fans und Fankultur und graben Verborgenes aus, um von den verlorenen Legenden der Fußballgeschichte zu erzählen. Dabei bleibt Legende Verloren nicht in Deutschland, sondern schaut auch über die Grenzen von Ländern und Kontinenten u.a. in dem sie Teil des Blog forgotten heroines sind. Die technische Unterstützung kommt von „FRÜF – Frauen reden über Fußball“. Ehemalige Mitglieder der Podcastcrew sind Mo Wenner, Helga Hansen, Sven (Lottes Erbinnen), Sunny Wyrich und Petra Tabarelli.

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