Annika und Mara, zwischen ihnen eine Disco-Kugel. Titel: Folge 99: Rekord-Wert? Von der Notwendigkeit, einzuordnen

Becker & Pfeiffer 99: Rekord-Wert? Von der Notwendigkeit, einzuordnen

Stolze 99 Folgen – das feiern wir ein bisschen, bevor wir zu unserem üblichen Programm übergehen. Themen sind u.a. Wolfgang Frank, der DFB-Saisonreport 2024/25 zur Bundesliga der Frauen, eine FIFPRO-Erhebung zu den Einkommen von Nationalspielerinnen, deutsche Vereine in internationalen Wettbewerben und jede Menge Kackspechtigkeit.

Alle Jahre wieder werden steigende Zahlen bejubelt, wenn der DFB seinen Saison-Report veröffentlicht. Natürlich sind größere Investitionen in den Fußball der Frauen zu begrüßen, aber wo bleibt die Einordnung? Die Abhängigkeit vom Fußball der Männer steigt, was ein Abstieg beispielsweise in Wolfsburg bedeuten würde, bleibt offen – und noch immer können zu wenige Fußballerinnen von ihrem Sport leben. Das hat die Gewerkschaft FIFPRO auch international erhoben.

Wir sprechen außerdem über Wolfgang Frank, der am 21. Februar 75 Jahre alt geworden wäre, schauen auf die internationalen Wettbewerbe der Frauen und podcasten just während der VfL Wolfsburg auch offiziell den Abschied von Ralf Kellermann am Ende der Saison bekanntgibt.

Außerdem erfreuen wir uns an nun schon 99 (!) Folgen „Becker & Pfeiffer“ – wenn ihr Lust habt, erzählt uns gerne eure persönliche Geschichte mit unserem Podcast. Der Kackspecht fliegt dieses Mal nach Frankreich, wo die empörende Beleidigung einer Schiedsrichterin zumindest teilweise Konsequenzen hat. Wie immer fehlt aber der Blick aufs große Ganze, in diesem Fall eine offenbar problematische Kultur beim AS Saint-Étienne.

Wenn euch das möglich ist, freuen wir uns, wenn ihr unseren Podcast und die Bolztribüne einmalig oder regelmäßig per Dauerauftrag unterstützt. So können wir hoffentlich immer mehr Zeit in unsere Herzensprojekte stecken.

Außerdem macht ihr uns immer eine Freude mit eurem Feedback. Und wenn euch die Sendung gefällt, hinterlasst uns doch eine Rezension und Sterne auf der Plattform eures Vertrauens. Wir hören uns.

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Annika Becker ist freiberufliche Journalistin aus Essen und berichtet u.a. für sportschau.de und die taz über den Fußball der Frauen. In ihrer Berichterstattung beleuchtet sie regelmäßig neben dem Sport selbst die strukturellen Themen im Sport und war dazu Co-Autorin von Videobeiträgen für die Sportschau. Seit 2022 ist Becker Teil der Jury des Guardian zur Wahl der „100 best female footballers in the world“. Im Jahr 2024 wurde sie vom Medium-Magazin auf den 6. Platz bei den Journalist*innen des Jahres im Sport gewählt. Seit 2022 ist Becker Teil der Crew von „FRÜF – Frauen reden über Fußball“, früher podcastete sie bei der inzwischen eingestellten „Halbfeldflanke“ über Schalker Taktik-Unzulänglichkeiten. Oder sie ist im Radio zu hören, zum Beispiel im DLF oder als Expertin bei der BBC. An den Wochenenden findet man sie auch privat meist im Stadion, denn Beckers Fußball-Herz schlägt für zwei Ruhrgebietsvereine: den FC Schalke 04 und die SGS Essen.

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