Eine Gruppe von Fans steht vor einem Stadion und hält ein Stoffbanner hoch auf dem steht: "We can't buy it, so we just did it" mit dem Nike Haken dahinter. Sie tragen selbstgemachte violette Trikots von Australiens Nationaltorhüterin Mackenzie Arnold und halten außerdem weitere Stoffbanner mit einem Mauerwerkmuster darauf.

Fan-Repräsentation, Schnittmuster, weiße Hosen: Die Sache mit den Trikots

Für Fußballerinnen gehören ihre Trikots zur Arbeitsausstattung, für Fans sind sie ein wichtiges Mittel, ihr Fantum zu zeigen und ihre Teams und Lieblingsspielerinnen zu repräsentieren. Allzu häufig müssen sie aber noch selbst kreativ werden. Während Bayern München erstmals ein Trikotdesign extra für die Frauen hat entwerfen lassen, wird aber auch seit Jahren über weiße Hosen diskutiert.

Viele Spielerinnen äußern seit Jahren, dass sie es nicht mögen, in weißen Hosen zu spielen. Der Grund ist die vermeintliche Peinlichkeit eines möglichen Blutflecks während der Menstruation. Was eigentlich kein Tabu sein sollte, hat laut einer Studie aber einen so großen Effekt auf die Leistungen von Teams, dass vermehrt auf dunkle Hosen gesetzt wird. Zu den ersten Vereinen gehörte u.a. West Bromwich Albion.

Wie viele helle Hosen es eigentlich in der Bundesliga gibt und einige Dinge mehr lest ihr hier in Annikas Beitrag für sportschau.de

Beitragsbild: IMAGO/Shutterstock

Written by 

Annika Becker ist freiberufliche Journalistin aus Essen und berichtet u.a. für sportschau.de und die taz über den Fußball der Frauen. In ihrer Berichterstattung beleuchtet sie regelmäßig neben dem Sport selbst die strukturellen Themen im Sport und war dazu Co-Autorin von Videobeiträgen für die Sportschau. Seit 2022 ist Becker Teil der Jury des Guardian zur Wahl der „100 best female footballers in the world“. Im Jahr 2024 wurde sie vom Medium-Magazin auf den 6. Platz bei den Journalist*innen des Jahres im Sport gewählt. Seit 2022 ist Becker Teil der Crew von „FRÜF – Frauen reden über Fußball“, früher podcastete sie bei der inzwischen eingestellten „Halbfeldflanke“ über Schalker Taktik-Unzulänglichkeiten. Oder sie ist im Radio zu hören, zum Beispiel im DLF oder als Expertin bei der BBC. An den Wochenenden findet man sie auch privat meist im Stadion, denn Beckers Fußball-Herz schlägt für zwei Ruhrgebietsvereine: den FC Schalke 04 und die SGS Essen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert